Transparenz

Vom Huhn zum Markt

Vom Entstehen des Eis bis zur fertigen Packung – verständlich erklärt, mit Bildern und Schritt für Schritt nachvollziehbar.

Braune Eier in einem Korb
Im Huhn

Wie entsteht eigentlich ein Ei?

Die Bildung eines Eis dauert ungefähr einen Tag. Dotter, Eiklar, Schalenhäute und Schale entstehen nacheinander im Legedarm.

Schema eines Huhns mit eingezeichneter Eibildung Vom Dotter bis zum fertigen Ei
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Der Dotter reift

Im Eierstock reifen Dotterkugeln heran. Wird ein Dotter freigesetzt, beginnt sein Weg durch den Legedarm.

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Eiklar legt sich darum

Im nächsten Abschnitt werden Eiklar und die typischen Hagelschnüre gebildet. Sie halten den Dotter später in der Mitte.

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Schalenhäute entstehen

Zwei dünne Häute umschließen den Inhalt. Am stumpfen Ende bildet sich nach dem Legen zwischen ihnen die Luftkammer.

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Die Schale wird aufgebaut

Im Schalendrüsenabschnitt lagert die Henne überwiegend Calcium ein. Zum Schluss kommen Farbe und Schutzschicht hinzu.

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Das Ei wird gelegt

Nach rund 24 Stunden ist das Ei fertig. Form, Größe und Farbe können sich von Henne zu Henne unterscheiden.

Unser Ablauf

Sechs Schritte bis zur Verkaufsstelle

Sortiervideo

So läuft das Sortieren ab

Im Video sieht man, wie die Eier über die Maschine geführt, nach Gewicht eingeordnet und für die Packung vorbereitet werden.

Verschiedene natürliche Merkmale und Erscheinungsformen von Eiern Ei-FAQ

Was kann bei einem Ei auffallen?

Viele sichtbare Merkmale sind natürliche Abweichungen. Riecht oder wirkt ein Ei ungewöhnlich, sollte es nicht verwendet werden.

Aufgeschlagenes Ei mit zwei Dottern

Zwei Dotter gelangen kurz nacheinander in den Legedarm und werden gemeinsam von Eiklar und Schale umschlossen. Das kommt besonders bei jungen Hennen vor.

Aufgeschlagenes Ei mit kleinem Blutfleck am Dotter

Kleine rote oder braune Punkte können durch ein geplatztes Äderchen oder winzige Gewebeteile entstehen. Sie sind kein Hinweis auf einen Embryo.

Aufgeschlagenes Ei mit sichtbaren Hagelschnüren

Die Hagelschnüre halten den Dotter in Position. Sie gehören ganz normal zum Ei und sind bei frischen Eiern oft besonders deutlich.

Ei mit rauen Stellen und Kalkablagerungen auf der Schale

Unregelmäßigkeiten können während der Schalenbildung entstehen – etwa durch Alter, Stress oder kurzfristige Schwankungen im Calciumhaushalt.

Vergleich zwischen hellem und dunklem Eigelb

Die Dotterfarbe hängt hauptsächlich von natürlichen Farbstoffen im Futter ab. Sie sagt allein nichts über Frische oder Qualität aus.

Aufgeschlagenes Ei mit weit verlaufendem Eiklar

Mit zunehmender Lagerdauer wird das Eiklar flüssiger. Auch bei älteren Hennen kann es von Natur aus weniger fest sein.

Eier in unterschiedlichen Schalenfarben

Die Schalenfarbe wird von der Rasse und ihren Erbanlagen bestimmt. Sie sagt allein nichts über Geschmack oder Nährwert aus.

Eier in einer Packung mit Herkunftscode

Der Code zeigt Haltungsform, Herkunftsland und den registrierten Betrieb. Ein Beispiel von Hof Rönck lautet 1-DE-0112301.

Eier in einem Karton

Am besten kühl, trocken und ohne starke Temperaturschwankungen lagern. Eier möglichst in der Packung aufbewahren, damit sie keine Fremdgerüche annehmen.

Braune Eier in einer Schale

Mit der Lagerzeit vergrößert sich die Luftkammer. Das ist ein normales Zeichen dafür, dass das Ei nicht mehr ganz frisch ist.

Frische Eier im Nest

Frische Eier besitzen außen eine natürliche Schutzschicht, die Kutikula. Starkes Waschen kann diese Schutzschicht beeinträchtigen.

Aufgeschlagenes Ei in einer Schüssel

Beim Aufschlagen sieht man viel: frische Eier haben eher festes Eiklar und einen schön gewölbten Dotter. Ein fauliger Geruch ist immer ein Warnzeichen.

Mehr Ei-Wissen

Noch tiefer ins Ei eintauchen

Wenn du nach dem FAQ noch mehr über Aufbau, Schalenfarbe, Frische, Stempel, Lagerung und Größen wissen willst, findest du alles auf einer zusätzlichen Wissensseite.

Mehr über Eier erfahren